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Testbericht Suzuki Swift & Kizashi

Suzuki Swift
Simpel und wirkungsvoll: Beim Swift werden permanent alle Räder angetrieben.

Suzuki stattet Kleinwagen Swift und Mittelklasse-Limousine Kizashi mit Allrad-Antrieb aus!

Das schneereiche Winterwetterder vergangenen Jahre macht auch im Münsterland Allrader immer attraktiver.
Suzuki hat jetzt zwei weitere Modelle – die vierte Generation des Kleinwagens Swift und die Mittelklasse-Limousine Kizashi – mit einem 4x4-Antrieb ausgestattet. Technisch unterscheiden sich die beiden Allrad-Konzepte grundlegend: Während beim Swift die Antriebskräfte permanent via Visko-Kupplung auf alle vier Räder übertragen werden, verfügt der Kizashi über das anspruchsvollere „i-AWD“-System.

Hier wird bei standardmäßigem Frontantrieb die Hinterachse nur bei Bedarf zugeschaltet. Geregelt wird diese Zuschaltung elektromagnetisch. Äußerlich ist der Swift 4x4 von seinem frontgetriebenen Modell-Bruder nicht zu unterscheiden. Doch bei Fahrtests auf Schnee garantierte die Allrad-Version selbst auf einem Slalom-Parcours eine perfekte Fahrzeugbeherrschung. Damit ist der kleine Allrad-Japaner nicht nur für potenzielle Kunden in ländlichen Regionen attraktiv, in denen traditionell mehr 4x4-Fahrzeuge verkauft werden. Fast jedes dritte Auto, das Suzuki verkauft, ist ein Allrader. Beim Swift liegt dieser Anteil bisher jedoch nur bei bescheidenen fünf Prozent. Dabei ist der Aufpreis für die Allrad-Variante mit 900 Euro nicht üppig. In diesem Preis sind als weitere Extras eine Sitzheizung
vorn und Scheibenbremsen hinten enthalten.

Der neue Allrad-Swift mit 1,2-Liter-Vierzylinder-Motor ist nicht mehr so durstig wie sein Vorgänger: Er verbraucht auf 100 Kilometern nur noch 0,5 Liter mehr Super-Kraftstoff als der Fronttriebler. Mit 5,5 Liter ist er im Vergleich zum Vorgänger (6,2 Liter) deutlich sparsamer.
Der CO²-Ausstoß ist von 151 auf 128 Gramm pro Kilometer gesunken. Vier Türen und die gehobene „Club“-Ausstattung gehören beim 4x4 automatisch dazu. Klimaanlage, CD-Radio mit Lenkradbedienung,USB-Anschluss, höhenverstellbares Lederlenkrad, vier elektrische Fensterheber und beheizbare Außenspiegel sind unter anderem ohne Aufpreis mit an Bord. ESP mit abschaltbarer Traktionskontrolle ist ebenfalls Serie. Zu den sieben Airbags gehört auch ein Knie-Airbag. Einzig der Metallic-Lack ist mit 380 Euro aufpreispflichtig.

Kizashi
Ausgefeilt: Elektromagnetisch schaltet der Kizashi den Allradantrieb zu.

Gemeinsam mit dem Swift kommt auch der Kizashi Ende Januar mit Allrad-Antrieb zu den deutschen Händlern. Auch der Kizashi 4x4 gleicht dem Fronttriebler äußerlich. Allerdings fällt beim Blick ins Fahrzeuginnere sofort ein entscheidender Unterschied auf: der Automatik-Wählhebel. Den Allrad-Kizashi bietet Suzuki ausschließlich mit einem CVTAutomatikgetriebe an. Folge: Der Preis des Allraders liegt um 3000 Euro über dem des Fronttrieblers.

Suzuki Swift 1.2 4x4 Kizashi2.4 4x4
Hubraum ccm 1242 2393
Leistung kw/PS 69/94 131/178
Drehmom. MN bei U/min 118/4800 230/4000
Tempo 165 205
Beschleun. 0-100 13,4 8,8
Verbrauch l/100km 5,5 8,3
Co2 g/km 128 191
Kraftstoff Super Super
Kofferraum l 900 900
Schadstoffkl. Euro 5 Euro 5
Vers. HP/VK/TK 16/18/20 18/24/22
Preis € 14.490 29.950

 

Stand 22.01.2011