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Testbericht Mitsubishi ASX

Mitsubishi ASX
Mitsubishi ASX

Jetzt auch als kleiner Benziner: Der ASX von Mitsubishi verbindet bulliges Aussehen mit alltagstauglichen Werten.

Sicher durchs Gelände auch mit Vorderradantrieb: Der ASX von Mitsubishi ist der abgespeckte kleine Bruder des Outlanders.

Ausstattung: In der Grundausstattung für knapp 18.000 Euro ist der ASX ordentlich ausgestattet – mit CD-Radio, ESP und Bordcomputer, allerdings ohne Klimatisierung. Wer mehr will, muss eine höhere Ausstattungslinie wählen, weil es viele Extras, auch Klimaanlage und Tempomat, für die Grundversio nicht mal gegen Aufpreis gibt.

Wie man sich täuschen kann. „Der hat doch Allrad“, sagt die Nachbarin in der Tiefgarage und sieht den ASX auf der verschneiten Ausfahrt-Rampe klar im Vorteil. „Nee“, ist die knappe Antwort, „sieht nur so aus.“ Und es ist nicht mal ein Diesel. Aber genau so passt der Mitsubishi in diese Welt: Viel Schein, schickes Outfit – und Technik mit Augenmaß. Denn mal ehrlich: Wer braucht im normalen Leben Allrad-Antrieb, Riesenmaße und Hubraum in Putzeimer- Dimension? Doch die bullige Form, die in Amerika schon lange en vogue ist, findet auch hierzulande immer mehr Freunde. Also boomen Mini-SUVs wie Nissan Qashqai, Kia Sportage, VW Tiguan und Ford Kuga. Sie nehmen den Charme fetter Gelände-Pickups auf und machen es trotzdem möglich, dass man den Tankwart nicht allzu häufig trifft. Entsprechend hat Mitsubishi gerade abgespeckt und bietet seit Herbst 2010 neben den beiden Diesel-Motoren auch besagten Benzin-Antrieb an. Der ASX ist in jeder Beziehung der kleine Bruder des Outlanders aus demselben Haus. Er basiert gar auf derselben Plattform.

Doch wer vom Outlander in den ASX umsteigt, merkt den Unterschied:
Der ASX ist deutlich kleiner. 36 Zentimeter fehlen ihm in der Länge, im Innern im ersten Moment noch deutlicher spürbar ist die drei Zentimeter geringere Breite. Doch das wäre Klagen auf hohem Niveau: Die Passagiere besonders auf den vorderen Plätzen sitzen äußerst komfortabel. Hinten,klassentypisch, müssen die Beine angezogen werden. Dafür findet der Kleine mit der großen Haube wendig durch die Stadt.
Der getestete 1,6-Liter-Benziner zeigt mit seinen 117 PS eine ordentliche Fahrleistung – freilich ohne richtig zu begeistern. Von null auf Tempo 100 in 11,4 Sekunden, 183 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit: Das reicht natürlich völlig aus. Sagen der Verstand und die Verbrauchsanzeige. Mehr nicht.

Wer mehr will, muss dann doch wieder einen der 1,8-Liter-Diesel-Motoren wählen.
Zur Wahl stehen eine Sparversion mit 116 PS und eine etwas üppigere Variante mit 150 PS, die auch mit Allrad-Antrieb angeboten wird. Der große Diesel schafft Tempo 100 dank 300 Newtonmetern Drehmoment in bestenfalls 9,7 Sekunden und erreicht 200 Kilometer pro Stunde.
Aber um eventuell aufkommende Fragen gleich zu beantworten: Der ASX schaffte es auch als Benziner mit Vorderradantrieb problemlos aus der Tiefgarage.

Mitsubishi ASX 1,6 MIVEC Werte
Hubraum ccm 1590
Zylinder 4
Leistung kw/PS 86/117
Drehmom. Nm 154
Tempo km/h 183
Beschleun. 0-100 11,4
Kraftstoff Super
Verbrauch l/100 5,9
Co2 g/km 135
Schadstoffklasse Euro 5
Kofferraum l 419-1219
Vers. HP/VK/TK 16/N 19/ N 18
Preis € ab 17.990

 

Stand 15.01.2011